Japan 2017 – Tausend Tore

Den Tag nach dem RoboCup hat jeder etwas anders verbracht. Manche haben den dringend notwendigen Schlaf nachgeholt und sind einfach faul im Hotel geblieben, manche haben sich in einen nahegelegenen großen Freizeitpark aufgemacht, und wieder andere haben sich die mächtige Burg von Nagoya angeschaut.

Am heutigen Tage ist eine Gruppe bestehend aus Daniel, Linda, Michael, Niklas und mir nach Kyoto gefahren, die Stadt mit den bei weitem meisten historischen Bauten in Japan. Als wir das Gepäck im Hostel abgestellt haben, haben wir dort einen US-Amerikaner namens Paul getroffen, der auch eine Tour durch Japan macht und erst kurz vor uns im Hostel eingetroffen ist. Er hat uns kurzerhand einfach begleitet.

Das Ziel für heute war der Fushimi Inari Shrine, ein Shinto Shrine, der dem Gott des Reis geweiht ist. Aber erst besonders macht ihn das, was dahinter liegt: Ein heiliger Berg mit tausenden Torii, orangene große Tore, die, dicht aneinander gestellt, eine lange Tunnellandschaft bilden. Dazwischen sind immer wieder weitere kleine Schreine, einige Souvenirläden und Restaurants und sogar ein See mit Karpfen und Wasserschildkröten.

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