Professionelle PCBs für unser Studentenprojekt – Danke, Eurocircuits

Unser besonderer Dank gilt Eurocircuits, die unser Projekt als Sponsor unterstützt und uns die benötigten Leiterplatten gefertigt haben. Dadurch konnten wir unsere Elektronik direkt auf professionellen PCBs aufbauen, wie sie auch in industriellen Anwendungen eingesetzt werden, statt auf provisorischen Lösungen zu arbeiten. Das hat die Zuverlässigkeit unseres Systems erhöht und uns ermöglicht, komplexe Schaltungen sauber umzusetzen und strukturiert zu testen.

 

 

 

Für unser Team hat die Unterstützung von Eurocircuits den entscheidenden Unterschied gemacht. Wir konnten mehrere Design-Iterationen umsetzen, Fehler früh erkennen und am Ende ein robustes, praxistaugliches Ergebnis präsentieren, ohne an den Kosten der Leiterplattenproduktion zu scheitern. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken undfreuen uns, mit Eurocircuits einen kompetenten und engagierten Partner an unserer Seite zu haben.

Letzter Tag – zwischen Ausklang und Eskalation

Heute war endlich mal ein bisschen Ausschlafen angesagt. Kein Wecker, kein Stress – einfach entspannt aufgewacht und ganz gemütlich gefrühstückt. War irgendwie witzig, weil zu der Zeit normalerweise alles rappelvoll ist und alle gleichzeitig essen wollen. Dieses Mal war’s aber komplett leer – fast schon surreal.
Danach sind wir ganz entspannt zur Venue gelaufen. Wir hatten wieder ein Ref-Duty und haben dann das Halbfinale und Finale angeschaut. War echt spannend, mal alles aus dieser Perspektive mitzuerleben. Zwischendrin gab’s auch richtig viele coole Gespräche mit anderen Teams – Austausch, ein bisschen Recap und natürlich: Sticker- und Gastgeschenke-Marathon! Wie immer wurde auch fleißig T-Shirts getauscht. Der Klassiker halt.
Trotzdem war’s nicht nur Socializing – wir haben die freie Feldzeit gut genutzt, nochmal getestet und ein paar Dinge ausprobiert. Aber alles in einer viel entspannteren Stimmung als sonst. Kein Druck, einfach runterschalten.
Später sind wir dann alle nochmal zusammen essen gegangen, bevor das große Abbauen losging – nicht nur unser Kram, sondern die ganze Venue wurde langsam leergeräumt. Ging tatsächlich ziemlich fix.
Und dann: Award Ceremony! Danach direkt die Major Party – ein riesiger Abschluss mit allen Teams. Tanzen, feiern, ein paar Drinks – einfach nochmal alles raushauen, bevor es vorbei ist. Am späten Abend hat sich’s dann aufgeteilt: Entweder zurück ins Hotel und noch gemütlich zusammensitzen – oder mit den Brasilianern in die Stadt und feiern.
War ein richtig runder Abschluss. Müde, aber happy.

Abendessen

Tag 7 – Ende im Elfmeterschießen

Wie beginnt so ein Turniertag? Genau wie jeder andere: Frühstück, das man mehr runterschlingt als genießt, Tasche packen, rein in die Schuhe und los in Richtung Venue. Die Route kennt man mittlerweile im Schlaf. Trotzdem ist die Stimmung gut – voller Elan, denn das erste Spiel des Tages steht an. Fokus an, rein in den Tunnel, alles auf das Match gegen die TIGERs Mannheim ausrichten.

ER-Force vs TIGERs

Und das Spiel? Überraschend gut. Klar, 0:5 verloren – aber das Ergebnis erzählt nicht die ganze Geschichte. Wir waren deutlich besser unterwegs als im ersten Spiel gegen sie. Sogar ein paar ernstzunehmende Angriffe aufs gegnerische Tor hingelegt, viel mehr Präsenz in deren Hälfte gezeigt. Das Ganze wirkte strukturiert, stabil und sauber. Ein massives Upgrade zu vorher – und das hat man gespürt.

Danach: knapp zwei Stunden bis zum nächsten Spiel. Klassisches Teammeeting – was war gut, was muss besser, wer macht was. Dann wurde geackert. Die Halle wie immer ein einziges Gewusel, überall geschraubt, geklickt, getestet. Das Spiel vor uns – ZJUNlict gegen RoboCin – hat sich dann ordentlich gezogen, weshalb wir erst kurz vor Anpfiff aufs Feld durften.

Match gegen die RoboDragons. Zäh, aber intensiv. Früh das 1:0 für uns – kurz aufgeatmet. Dann der Dämpfer: 1:1 durch ein Eigentor. Ein Chip gegen unseren eigenen Centerback, der Ball prallt unglücklich ab und rollt Richtung Netz. Ja, passiert. Es ging in die Verlängerung – und dann ins Elfmeterschießen. Leider verloren.

Klar, die Stimmung danach war gedämpft. Keiner konnte sich so recht erklären, woran’s gelegen hat. Im Vergleich zum vorherigen Spiel hatten wir kaum etwas verändert. Eine Vermutung: Möglicherweise wurde die Vision zwischendurch auf andere Roboter eingestellt – und dann nicht zurückgestellt. Ob das wirklich der Auslöser war? Schwer zu sagen. Aber auch das gehört dazu – mit solchen Unsicherheiten umgehen zu können.

Der Abend danach? Deutlich entspannter. Wir haben ein bisschen den anderen Teams beim Spielen zugesehen, uns ausgetauscht, noch hier und da was repariert. Und dann: Open TC/OC Meeting – wieder mal bis 22 Uhr in der Halle festgehangen.

ER-Force vs RoboDragons

Ein paar haben den Abend noch gemütlich ausklingen lassen, andere sind direkt zum Strand, frische Luft schnappen. Und manche – verständlich – sind einfach nur ins Bett gefallen, komplett durch.

Tag 6 – Der Klassiker, der Grind und ein Hauch von Eindhoven

RoboDragons und Robotics

Wie startet man so einen Tag am besten? Natürlich mit dem Klassiker: Frühstück. Schnell was reingeschoben, Tasche geschnappt und los geht’s zu Fuß Richtung Halle. Noch schnell Wasser einkaufen, weil das Zeug in der Halle… ey, ehrlich, es schmeckt wie ein Schwimmbad im Hochsommer. Verchlort bis zum Anschlag.
Um 9 Uhr direkt das erste Spiel. Also ankommen, aufbauen, vorbereiten – alles im Stress, aber genau das gibt den Kick. Dieses Gefühl, mitten im Getümmel zu sein, mit Zeitdruck und Fokus.
Erstes Match gegen die RoboDragons. Wäre absolut gewinnbar gewesen, aber am Ende nur ein Unentschieden. Trotzdem: besser als gestern, deutlich.Danach direkt ins Teammeeting – wieder sehr produktiv. Es wurde offen angesprochen, was nicht gut lief, was besser werden muss und wer sich um was kümmert. Wichtig, denn zwei Stunden später stand das nächste Spiel an.
Der Tag insgesamt: anstrengend. Drei Spiele, zwei Ref duties – das zieht. Aber besonders der Morgen war stark. Jeder wusste, was der andere macht. Volles Vertrauen, dass alle ihr Bestes geben. Und das hat man gespürt. Die Teamatmosphäre? Richtig gut. Alle auf einer Wellenlänge.
Spiel gegen ZJUNlict: 0:1 verloren. Klingt bitter, war aber echt ein gutes Spiel. Kann man sich ansehen, ohne sich fremdzuschämen – wir waren dran.
Vor dem letzten Spiel dann etwas mehr Zeit. Genutzt für Tests, Optimierungen und das Beste: Weitere Teammitglieder sind angekommen! Verstärkung für Elektronik und PR – mega wichtig. Sie haben auch endlich neue Encoder-Kabel mitgebracht, unsere alten waren einfach nicht mehr nutzbar.
Es mussten noch Teile zersägt werden – kleiner Flashback nach Eindhoven. Ziel: mehr Platz im Bot schaffen. Und ja, erste Gastgeschenke wurden auch mal so richtig verteilt.
Dann das letzte Spiel gegen RoboCin. Ultra intensiv. Wir haben unser erstes Tor des Turniers gemacht – und es wurde aberkannt. Direkt danach ein Tor von denen – auch aberkannt (Gott sei Dank). Also irgendwie ausgeglichenes Chaos.
Direkt im Anschluss: Test Slot, um die Fehler des Spiels zu beheben. Und dann? Klar – abends „was war gut, was war schlecht“. Wie immer, wie es sich gehört.

Tag 5 – Früher Start, viel Stress und kaputte Encoder

Letzte Handgriffe vor dem Spiel

Nach einem guten Frühstück sind wir heute etwas früher aufgebrochen als gestern – gestern kamen wir nämlich zu spät an der Halle an. Diesmal waren wir pünktlich, und der Stress ging auch direkt los: Akkus laden, Roboter kalibrieren, Hüllen vorbereiten, Encoder testen… Um 9 Uhr (BRA) stand nämlich schon unser erstes Spiel gegen TIGERs an.

Das Spiel lief insgesamt ganz okay – vor allem in der ersten Halbzeit. Zwar lagen wir zu dem Zeitpunkt 4:0 zurück, aber als erstes Spiel des Turniers, noch dazu gegen die Tigers, war das ein solider Auftakt. Besonders bitter: In den letzten 45 Sekunden der zweiten Halbzeit haben wir noch drei Tore kassiert. Autsch.

 

In der anschließenden Teamsitzung wurde schnell klar: Unsere Encoder machen Ärger. Durch ungetestete Akku- und Encoderhalterungen wurden Kabel beschädigt, was zu fehlerhaften Daten führte. Auch die Spannungsebenen (3 Volt 3 Ebene) sind teilweise eingebrochen – ebenfalls ein Encoderproblem. Dazu kamen häufige Fouls beim Kickoff.

1.Spiel: ER-Force vs TIGERs

1.Spiel: ER-Force vs TIGERs

Unsere schnelle (und ziemlich einzige) Lösung: Die Bruchstellen der Encoderkabel wurden massiv mit Panzertape verstärkt. Mehr ging nicht, denn wir haben nur eine begrenzte Anzahl Ersatzteile dabei. Die Elektronikcrew versucht jetzt, defekte Encoder zu recyclen und daraus neue zusammenzubauen.
Der restliche Tag war geprägt von Fixen, Testen, noch mehr Fixen – aber es hat sich gelohnt. Wir haben sichtbare Fortschritte gemacht und auch schon unsere ersten offiziellen Rollen in der Gruppenphase übernommen.

Ein Highlight: Wir durften das Gimbal von HWTK benutzen und konnten ein paar ziemlich coole Shots vom Teamalltag machen. Vielleicht gibt’s da bald ein kleines Video!

Wie immer am Abend: jeder im Team erzählt, was gut und was nicht so gut gelaufen ist. Danach ein weiteres Teammeeting, bei dem alle auf den aktuellen Stand gebracht wurden. Es wurde ein Gameplan für morgen aufgestellt – denn der Tag wird heftig: drei Spiele, zwei ref duties. Stress pur.
Ach ja – das Tippspiel läuft auch wieder! Mal schauen, wer dieses Jahr das beste Näschen hat.

Veröffentlicht unter 2025