Japan 2017 – Zurück in Erlangen

Bis auf zwei Leute, die noch ein bisschen länger Urlaub in Fernost machen wollen, sind mittlerweile alle zuhause angekommen. Ich bin sicher nicht der Einzige, der heute auch dank der Zeitverschiebung gut ausschlafen konnte und trotzdem um 8 Uhr morgens aufgestanden ist. In den nächsten Tagen werden wir uns treffen, um die noch recht frischen Erinnerungen und Verbesserungsvorschläge zu diskutieren und die Roboter und das Werkzeug, das auf sämtliche Koffer verteilt wurde, wieder zusammenzutragen.

Es war wirklich eine coole Zeit in Japan. Ein zweiter Platz auf dem RoboCup ist der größte Erfolg der mittlerweile zehnjährigen Vereinsgeschichte. Doch für die kommenden zwölf Monate gibt es einiges zu tun. Nächstes Jahr werden wir in Kanada mit neuen, besseren Robotern antreten, mit einer verbesserten Strategie und Regelung und mit einem klaren Ziel in den Augen: Den Meistertitel!

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Japan 2017 – Kamakura

Gestern haben wir einen Tagesausfllug nach Kamakura unternommen, eine Küstenstadt eine Zugstunde südlich von Tokyo. Vor etwa 800 Jahren wurde Kamakura nach Kyoto die politisch bedeutsamste Stadt Japans. Dementsprechend viele alte Schätze gibt es dort zu sehen. Nachdem wir dort mit dem Zug angekommen sind, sind wir zuerst einen „Berg“ raufgelaufen, nicht unbedingt nur, weil es dort viele tolle Sachen zu sehen gibt, sondern auch, weil die Bäume dort Schatten versprochen haben. Es war aber auf jeden Fall die richtige Entscheidung. Man hatte einen tollen Ausblick auf die umliegende Landschaft. Auf halber Höhe etwa gab es einen zwanzig Meter langen Durchgang, vor dem ein steinernes Torii-Gate thront.

Natürlich sind wir da durch gegangen. Auf der anderen Seite des Tunnels wurden wir dann mit einem wunderschönen Anblick belohnt. Dort war ein kleiner Schrein mit Gartenanlagen und sogar einem kleinen Wasserfall.


Der Weg führte dann weiter den Hügel entlang. Als wir dann wieder ins Tal hinuntergekommen sind, war auf der linken Seite von uns eine Tempelanlage, die bekannt war für ihre drei Statuen, die Leute gezeigt haben. So ganz genau haben wir nie erfahren, wen diese Statuen darstellen sollten, aber es hat auch niemand nachgefragt. Viel interessanter war da schon eine steinerne Skulptur, die angeblich den Gott des Glücks portraitiert.


Entlang unseres Weges gab es noch eine ganze Reihe weiterer Tempel, unter anderem einen, der die älteste Zen-Schule Japans beherbergt. Uninteressanter, dafür fotogener und touristisch wertvoller ist eine riesige, über 700 Jahre alte Buddhastatue, die sich nur eine Wegstunde weiter befand. Natürlich haben wir die auch mitgenommen.Doch das eigentliche Ziel lag dahinter: Der Pazifik. Die Sonne hat den ganzen langen Tag unbarmherzig auf uns niedergebrannt. Wir haben alle paar hundert Meter angehalten, um aus unseren Wasserflaschen zu trinken und haben uns jedes Mal gefreut, wenn der Weg für ein paar Meter wieder schattiger wurde. Ohne viel zu zögern sind wir also dann ins Wasser und haben uns verdienterweise abgekühlt.

Der Tag heute war dagegen eher unspektakulär. Wir haben erst einmal ausgeschlafen und haben uns über das Wetter geärgert. Dauerregen hat unsere Pläne, zum Fuji zu fahren (manche wegen Bergsteigen, manch andere wegen einem Freizeitpark) zunichte gemacht. Anschließend haben wir uns darüber geärgert, dass am Montag sämtliche Museen und Zoos geschlossen haben. Schließlich sind wir einfach in das vor der Haustüre gelegene alte Viertel Asakusa gegangen und haben etwas Sake und grünen Tee eingekauft. Morgen früh schon werden wir hoffentlich im Flugzeug Richtung Deutschland sitzen, wenn der Dauerregen uns nicht auch noch diesen Plan durchkreuzt.

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Japan 2017 – Tokyo

Die letzten Tage waren alle sehr ereignisreich. Zu ereignisreich, als dass man sich am Abend hinsetzen kann und denkt: „Joah, ich könnte jetzt eigentlich einen Blogeintrag schreiben. Ich krieg dann trotzdem noch genug Schlaf.“

 

Wir starteten in Kyoto. Für die Pagode selbst war dann doch keine Zeit mehr, also sind wir mit dem Shinkansen nach Tokyo gefahren, wo der restliche Teil der Gruppe schon einen Tag früher hingereist ist. Die U-Bahnfahrt war nichts besonderes, ziemlich vergleichbar mit Nagoya, aber als wir dann von der U-Bahnstation zum Hostel gelaufen sind, waren da dann doch ziemlich imposante rote Gebäude im Weg.

Wir haben später herausgefunden, das sich unser Hostel direkt neben dem traditionell gehaltenen und von vielen Reiseführern hochgelobten Stadtviertel Asakusa befindet, das unter anderem den großen buddhistischen Tempel Sensoji beherbergt.

Am Abend haben wir dann das belebte Viertel Shibuya besucht, das Viertel, das mit den riesigen Videotafeln und vielen Tausend Fußgängern Tokyo sein futuristisches Bild gibt. Wir sind dort ein wenig durch die Straßen geschlendert und haben die ein oder anderen Spielhallen oder CD-Geschäfte durchstöbert.

Für den nächsten Tag haben wir uns viel vorgenommen. Wir sind extra früh aufgestanden, damit wir uns ja rechtzeitig in die Warteschlange für die Führung zum Kaiserpalast einreihen können, denn nur 600 Auserwählte (auf zwei Führungen aufgeteilt) dürfen das ansonsten hermetisch verriegelte kaiserliche Gelände betreten. Als wir dort ankamen, waren die Warteschlangenbänder noch nicht einmal aufgebaut. Nur zwei Personen waren vor uns da. Gut, wir haben also dann dort gewartet, recht bald schon die nummerierten Tickets in die Hand gedrückt bekommen und dann die restliche Zeit bis zur Führung in einem Café verbracht.

Der kaiserliche Palast war dann doch nicht das, was wir uns darunter vorgestellt haben. Klar, ein mit Gold überzogenes Gebäude haben auch wir nicht erwartet, aber eine etwas bessere Baracke Palast zu nennen, ist dann doch etwas euphemistisch. Genauso wenig bewundernswert waren die kaiserlichen Trampelpfade, der kaiserliche Schutthaufen sowie die Zapfsäule verziert mit echt kaiserlichem Rost. Nachdem die Nummerierung der Badges nicht die der Eintrittskarten war, hatten wir nicht einmal die schönen kleinen Zahlen. Aber nach einer kurzen Suche haben wir auch diese ausfindig machen und mit deren glücklichen Besitzern ein Foto schießen können.

Anschließend sind wir in den Süden Tokyos gefahren, in das moderne Hafenviertel. Unser Ziel dort war das „Museum of emerging science and innovations“, als Roboterentwickler ein gefundenes Fressen. Das Museum war in einem sehr modernen großen Glasbau untergebracht und wir haben voller Erwartung reingeschaut. Doch spätestens, als wir einen Flyer in die Hand genommen haben und uns dort die Frage „If you met an alien, how would you have fun?“ begrüßt hat, ist uns bewusst geworden, dass wir wohl nicht die Zielgruppe sind. Workshops wie „The environment and me“, „Curiosity Field“ und „Discover your Earth“ haben unsere Befürchtung bestätigt. Es war für uns ein ziemlich enttäuschender Start in Tokyo.

Da wir ja jetzt sowieso schon am Meer waren, haben wir uns dann wenigstens dort ans Wasser gesetzt und es war tatsächlich ganz schön hier. Eine Bucht im Vordergrund, die Skyline Tokyos im Hintergrund, dazu eine lange Brücke, sogar eine Freiheitsstatue gab es.Anschließend sind wir in das Viertel Akihabara gefahren. Dort gibt es allerlei japanische Unterhaltungskultur, von Anime über Mangas bis hin zu Anime. Es konnte nicht jeder von uns viel damit anfangen. Um das zu schätzen, muss man die Filme und Geschichten halt auch kennen. Aber es war trotzdem ein interessanter Einblick in das, was Japan bei vielen Jugendlichen und jungen Erwachsenen so beliebt macht.

Am Abend haben wir uns dann im Hostel gemütlich zusammengesetzt und uns mental und alkoholisch auf einen Karaokeabend eingestimmt. Um halb 12 sind wir dann auch losgelaufen und in einer der unzähligen Karaokebars gegangen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit der Technik hatten wir dann auch eine unglaublich spaßige Zeit dort. Wir können jetzt auf jeden Fall verstehen, warum die Japaner so begeistert davon sind.

Heute vormittag haben einige die Aussicht vom höchsten Turm der Welt genossen, der in Laufentfernung vom Hostel über Tokyo thront. Andere haben ausgeschlafen. Auch sonst hatte jeder so seine eigenen Pläne. Manche wollten wieder nach Akihabara, manche wollten sich in heißen Quellen, sogenannten Onsen, entspannen und manche wollten ein bisschen Kultur mitnehmen und haben das japanische Nationalmuseum besucht.

Das Museum selbst war wie erwartet. Es war eine große Zahl an alter Töpferware, Schriftrollen, Buddhastatuen, Samurairüstungen, Schwerter, Gewänder und faltbaren Gemälden ausgestellt, die von der Zeit her bis zum Anfang der Zivilisation zurückdatieren. Ein kleines Highlight gab es dann noch auf dem Rückweg. Wir konnten live bei einer Runde Mario Kart zusehen.

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Japan 2017 – Eine Tour durch Kyoto

Heute sind wir Bus gefahren. Ziemlich viel Bus sogar. Und viel gelaufen. Begonnen hat unser Tag erst einmal damit, dass wir gründlich verschlafen haben und erst circa 1,5 Stunden später als geplant das Hostel verlassen haben. Unser erstes Ziel war der Silberne Pavillon, Ginkakuji genannt. Vor 500 Jahren hat dort der damalige Oberbefehlshaber der Armee sich eine Villa hingestellt, mit schöner Gartenanlage und allem Drum und Dran. Garten darf man sich allerdings nicht wie bei uns mit Wiese und Blumen vorstellen, stattdessen hat man hier viel mehr mit Steinen, Wasser und Moos gearbeitet.

Anschließend sind wir entlang des sogenannten Philosophenpfads, ein kleiner Weg entlang eines alten Kanals, geschlendert und haben in den ein oder anderen Schrein am Wegesrand einen Blick geworfen.

Eigentlich hatten wir dann vor, den am Ende des Pfades gelegenen Nanzenji-Tempel zu besuchen, doch irgendwie gab es den nicht. Stattdessen haben wir uns mit dem Bus auf den Weg zum goldenen Pavillon gemacht, dem großen Bruder des silbernen Pavillon. Das besondere an diesem Gebäude ist, dass die oberen beiden Stockwerke mit Gold überzogen sind.

Es ist mittlerweile später Nachmittag und damit Zeit, sich zu überlegen, was man noch anschauen will, bevor man ins Hostel zurückkehrt. Zwei interessante Punkte waren noch auf der Liste: Die historische Altstadt und die über fünfzig Meter hohe Pagode des buddhistischen Tempel To-ji. Die Frage war nur, in welcher Reihenfolge, schließlich kann man nur eines der beiden Ziele noch bei Tageslicht anschauen, aber je nach dem, wie die Orte nachts beleuchtet werden, kann die Altstadt oder die Pagode auch einiges hermachen. Auch das Thema Abendessen wurde ausführlich diskutiert. Letztendlich hat die besser Busverbindung zur Altstadt das nächste Ziel festgelegt.

Nach ein bisschen Suchen haben wir auch in der Alstadt ein kleines Restaurant gefunden, das uns getaugt hat. Es gab dort Fleisch von allen Stellen des tierischen Körpers. Wir haben uns mit Schweinelende, Schweinenacken und Gemüse begnügt. Dazu gab es Reis und drei verschiedene Soßen. Geschmacklich war alles sehr gut und auch vom Preis her in Ordnung. Jetzt blieb nur noch die Pagode. Wir sind also zurück zum Hauptbahnhof gefahren und die zwanzig Minuten zur Pagode gelaufen. Nur leider waren wir ein klein wenig zu spät da. Wir kamen um halb 10 dort an und auf das Gelände kann man nur bis 5 Uhr. Naja, vielleicht klappt es ja morgen.

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Japan 2017 – Tausend Tore

Den Tag nach dem RoboCup hat jeder etwas anders verbracht. Manche haben den dringend notwendigen Schlaf nachgeholt und sind einfach faul im Hotel geblieben, manche haben sich in einen nahegelegenen großen Freizeitpark aufgemacht, und wieder andere haben sich die mächtige Burg von Nagoya angeschaut.

Am heutigen Tage ist eine Gruppe bestehend aus Daniel, Linda, Michael, Niklas und mir nach Kyoto gefahren, die Stadt mit den bei weitem meisten historischen Bauten in Japan. Als wir das Gepäck im Hostel abgestellt haben, haben wir dort einen US-Amerikaner namens Paul getroffen, der auch eine Tour durch Japan macht und erst kurz vor uns im Hostel eingetroffen ist. Er hat uns kurzerhand einfach begleitet.

Das Ziel für heute war der Fushimi Inari Shrine, ein Shinto Shrine, der dem Gott des Reis geweiht ist. Aber erst besonders macht ihn das, was dahinter liegt: Ein heiliger Berg mit tausenden Torii, orangene große Tore, die, dicht aneinander gestellt, eine lange Tunnellandschaft bilden. Dazwischen sind immer wieder weitere kleine Schreine, einige Souvenirläden und Restaurants und sogar ein See mit Karpfen und Wasserschildkröten.

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RoboCup 2017 – Vizeweltmeister

Wir haben es geschafft! Das beste Ergebnis unserer Vereinsgeschichte wurde mit dem zweiten Platz in Japan erzielt. Im spannenden und umkämpften Finale gegen das chinesische Team SRC mussten wir uns zwar 1:2 geschlagen geben, jedoch trübt das die Freude über das erreichte nur leicht.

Nach dem aufregenden Tag in der Halle, schließlich fanden sowohl das Halbfinale als auch das Finale am gleichen Tag statt, wurde erst mal die anschließende Party des RoboCups genossen. Danach lies das Team den Tag noch zusammen mit anderen Mannschaften in der Innenstadt ausklingen.

Das Team in Japan wird sich in den kommenden Tagen noch Nagoya und Tokio anschauen. Dazu war bisher keine Zeit geblieben, schließlich wollten alle Spiele vor und nachbereitet werden.

RoboCup 2017 – Finale: SRC gegen ER-Force

Wir haben es tatsächlich geschafft und sind im Finale! Das erste mal in der Geschichte von ER-Force!

Wir werden gegen das Team SRC aus China spielen. Wir haben schon in der Gruppenphase einmal gegen dieses Team gespielt und leider 0:1 verloren. Doch wir haben in den letzten Tagen viel Arbeit in unser System gesteckt und sind deshalb zuversichtlich.

Beginnen wird das Spiel nach aktuellem Zeitplan um 14:45 Ortszeit (7:45 MESZ). Wir werden einen Liveticker anbieten. Ein Video kann leider aus technischen Gründen erst nach dem Spiel zur Verfügung gestellt werden.

Der Anpfiff verzögert sich noch etwas, da das Spiel um Platz 3 gerade in die Verlängerung gegangen ist und wir erst anfangen können, wenn dieses Spiel abgeschlossen ist.

Das Spiel um Platz 3 ist nun vorbei. ZJUNlict hat sich gegen Parsian durchsetzen können und ist somit 3. Platz des RoboCup 2017.

Wir spielen als blaues Team und SRC als gelbes. Wir haben Anstoß.

Anpfiff!

1′: Ecke für SRC. Sie passen in die Mitte. Der Angreifer steht frei und schießt. Die Verteidigung hat eine Lücke, aber der Torwart steht richtig und der Ball geht knapp am Tor vorbei.

3′: Einwurf für SRC. Sie passen auf die andere Seite und wieder zurück. Schuss aufs Tor doch die Verteidigung kann den Ball abfangen. Wir starten einen Konter und schießen. Doch die SRC Verteidigung hat den Ball.

5′: Wir haben Einwurf beim Strafraum des Gegners. Wir passen auf die andere Seite und schießen über die Verteidigung. Doch der Torwart steht und hält den Ball.

7′: Wir haben Ecke und wollen schießen. Doch anstatt zu schießen drippelt unser Roboter den Ball. Dies ist laut Regelwek verboten und wird mit einem Freistoß für das andere Team geahndet.

8′: Ecke für SRC. Sie passen in die Mitte auf einen freien Angreifer und dieser sieht die Lücke in unserer Verteidigung. Er schießt und auch der Torwart steht falsch. Tor für SRC. 0:1 gegen ER-Force.

9′: Pass nach vorne und Schuss von SRC auf das Tor und er ist drin. Schon wieder ein Tor für SRC. ER-Force:SRC 0:2.

Doch was ist das. Da wird diskutiert. Anscheinend war der Ball zu schnell. Dann würde das Tor nicht anerkannt werden.

Aber der Schiedsrichter entscheidet, dass die Geschwindigkeitsmessung fehlerhaft ist und das Tor ist rechtens.

10′: Unsere Roboter haben den Mut nicht aufgegebegen und versuchen jetzt erst recht ein Tor zu schießen. Innerhalb von wenigen Minuten haben wir gleich zwei schöne Torchancen.

Halbzeit!

Es werden hektisch Akkus getauscht und Roboter repariert. Auch die Farben werden gewechselt und schon geht es weiter.

SRC hat Anstoß.

11′: Einwurf für SRC auf ihrer Seite. Sie passen nach vorne und schießen. Doch knapp am Tor vorbei.

13′: Ecke für uns. Pass nach hinten. Doch wir erreichen den Pass nicht und lenken den Ball in Richtung unseres Tores ab. Doch er geht ins Aus. Aber einer schöner Spielzug sieht anderst aus.

14′: Ecke für SRC. Chipp in Richtung Strafraum. Unsere Verteidigung steht zu weit vorne und der Ball prallt Richtung Tor ab. Der Torwart kann den Ball aber ohne Probleme parieren.

16′: Ecke für uns. Wir passen auf einen unserer Stürmer doch SRC kann den Pass abfangen.

17′: SRC passt in unsere Spielfeldhälfte. Wir können den Pass abfangen und schießen aufs Tor. Der Torwart kann nicht mehr schnell genug reagieren und TOR. ER-Force:SRC 1:2!

18′: SRC schießt einen Ball und er ist wieder zu schnell. Dies ist gegen die Regeln und SRC bekommt einen gelbe Karte. Das Team muss nun also für die nächsten zwei Minuten mit einem Roboter weniger spielen.

19′: SRC schießt aus ihrer Hälfte in unsere Toraus. Freistoß für uns vor ihrem Strafraum. Außerdem haben sie schon wieder zu schnell geschossen. Zweite gelbe Karte für SRC. Sie spielen nun also die nächsten Minuten mit nur 4 Robotern.

20′: Einwurf für SRC. Doch wir kommen nicht an den Ball. Ecke für SRC und die Uhr tickt. Einer unserer Roboter fährt nicht. Wir nehmen einen TimeOut. Doch alles hilft nichts. Wir können einfach keinen Druck in Richtung Tor aufbauen.

Abpfiff!

Wir verlieren das Finale mit 1:2. Doch ein kleiner Trost bleibt. Wir sind zweiter Platz. Die beste Leistung für ER-Force bisher!

RoboCup 2017 – Halbfinale: ZJUNlict gegen ER-Force

Das Halbfinale gegen ZJUNlict steht an! Wir spielen als gelbes, unser Gegner als blaues Team. Zur Halbzeit wird gewechselt.

Ursprünglich sollte das Spiel um um 11:30 Uhr Ortszeit beginnen, wird aber aufgrund eines Elfmeterschießens eines anderen Spiels – Tigers Mannheim gegen MRL – um etwa 15 Minuten verzögert.

Anstoß!

1′: ZJUNlict beginnt das Spiel, passt und schießt auf unser Tor, aber unsere Verteidigung steht.

2′: Wir bekommen Ecke, schießen, aber verlieren leider den Ball.

3′: Indirekter Freistoß für uns, wir schießen quer übers Feld bis zum Tor. Leider aufgrund der guten Verteigung von ZJUNlict keine gute Torchance.

5′: Einwurf für uns, wir passen zu einem Schützen am gegnerische Tor. Schuss, doch der Torwart hält den Ball auf.

6′: Pass auf einen Spieler im Mittelfeld. Volley Richtung Tor UND 1:0 für ER-Force!! Der gegnerische Torwart konnte den Schuss nicht aufhalten.

Es gibt Probleme mit dem Teppich, denn die weißen Markierungen haben sich gelöst. Die Schiedsrichter versuchen, sie wieder anzubringen.

7′: Einwurf von ZJUNlict. Der Ball gerät in unsere Hälfte, aber wir können uns verteidigen.

9′: Nach einem indirekten Freistoß von ZJUNlict kommt uns der Ball gefährlich nahe, doch wir können ihn vor dem Tor noch stoppen.

Ende der ersten Halbzeit. Wir sind positiv überrascht, leider ist unser Gegner ebenfalls in Höchstform. Die Farben werden ausgetauscht und die Spielhälften gewechselt.

11′: Anstoß für ER-Force, wir passen und verlieren sofort den Ball.

12′: ZJUNlict passt quer auf unsere Spielhälfte, unsere Verteidigung steht nicht bereit. Torchance für unseren Gegner, aber der Ball verfehlt das Tor!

13′: Indirekter Freistoß für ZJUNlict, Pass aus der Ecke und Schuss auf unser Tor! Der Torwart reagiert zu langsam und der Ball geht ins Tor. Doch das Tor ist glücklicherweise nicht regelkonform, da ZJUNlict den Ball beim Freistoß zu oft berührt hat.

17′: Ecke für uns auf der gegnerischen Seitem doch wir berühren denn Ball zu oft und verspielen damit unsere Chance auf ein weiteres Tor.

18′: Eine weitere Ecke für uns in unserem Spielfeld, gefolgt von mehreren schönen Pässen auf der gegnerischen Spielhälfte, aber wir verlieren den Ball.

Timeout, wir wechseln einen Roboter aus und passen unser Timing an.

19′: Zweikampf in unserer Spielhälfte, der sich nicht löst. Die Zeit läuft langsam ab…

UND ENDE! Wir gewinnen dieses spannende Halbfinale mit einem knappen 1:0 und stehen im FINALE! Dieses Ergebnis ist jetzt schon das beste, das wir jemals auf einer Weltmeisterschaft erzielt haben!

 

RoboCup 2017 – Viertelfinale: RoboDragons gegen ER-Force

Im Viertelfinale mussten wir uns dem japanischen Team RoboDragons stellen. Da sie letztes Jahr auf dem RoboCup in Leipzig unter die Top Vier kamen, hatten wir vor diesem Gegner viel Respekt. Tatsächlich verlief das Spiel auch sehr spannend, aber wir waren glücklicherweise in der Lage, es mit einem knappen 1:0 für uns, zu beenden!

Damit stehen wir morgen um 11:30 Uhr Ortszeit, als 4:30 mitteleuropäische Zeit, mit JUNlict im Halbfinale!

Leider fiel der Liveticker für das Viertelfinale aus, dafür kann das komplette Spiel auf unserem YouTube-Kanal angesehen werden:

 

RoboCup 2017 – LuckyLoser: Op-AmP gegen ER-Force

Wir sind in unserer Gruppe zweiter Platz geworden. Dies bedeutet, wir müssen, um ins Viertelfinale einziehen zu dürfen, gegen das Team, das den dritten Platz in der Gruppe A belegt hat, gewinnen. Dieses Team ist Op-AmP aus Japan. Das LuckyLoser Spiel wird um 11:30 Ortszeit (4:30 MESZ) starten.

Der Livestream ist auch heute wieder auf Youtube zu finden:

Op-AmP spielt als blaues Team, wir als gelbes. Anstoß hat Op-AmP. Als Besonderheit bei diesem Spiel soll der automatische Schiedsrichter kurz Autoref das Spiel pfeifen und die Roboter den Ball automatisch platzieren. Mal sehen wie gut das funktioniert;-)

Anpfiff!

1′: Wir erkämpfen uns den Ball am Anstoßpunkt. Drippeln in Richtung Tor. Doch unser Stürmer schießt nicht. Was ist da los?! Der Ball geht ins Aus und Abstoß für Op-AmP.

2′: Der Schiedrichter ist sichtlich verwirrt von der automatischen Ballplatzierung. Eine kurze Diskussion und schon ist der Schiedsrichter auch auf dem aktuellen Stand.

4′: Wir scheinen Probleme mit der Lichtschranke zu haben. Einige unserer Roboter schießen nicht.

6′: Wir bekommen einen Freistoß direkt vor dem gegnerischen Strafraum, da der Gegner von seiner Hälfte ins Toraus geschossen hat. Wir passe!n auf einen freien Roboter und er steht frei. Doch er schießt nicht. Was tut er da… Der Ball geht wieder ins Aus.

7′: Es gibt immer wieder Verzögerungen, weil die Schiedsrichter nicht sicher mit den Regeln sind. Das ist ärgerlich, weil es viel Spielzeit kostet, die wir dringend benötigen. Außerdem wir das automatische Ballplatzieren deaktiviert.

9′: Zweikampf am Anstoßkreis. Wir erkämpfen uns den Ball und chippen über die Verteidigung. Der Ball rollt langsam in Richtung Tor und der Torwart reagiert nicht. TOR! 1:0 für ER-Force.

10′: Schuss aufs Tor. Der Torwart hält. Doch kann den Ball nicht sicher halten und der Ball rollt auf unseren Roboter zu der vorm Strafraum frei steht. Dieser schießt und TOR! 2:0 für ER-Force!

Schon ist die erste Halbzeit vorbei und wir führen mit 2:0.

Trotzdem sind wir nicht ganz zufrieden. Die Ballannahme funktioniert nicht richtig und damit auch die Passannahme und Volleyschüsse nicht wirklich. Leider ist die Halbzeit zu kurz, um dies zu reparieren. Auch ist das Timing etwas daneben. Jedoch kann unser neuer Angriff überzeugen und wir spielen seit langem aggresiv genug, um Tore zu erzielen.

Beginn der zweiten Halbzeit. Es werden Seiten gewechselt.

11′: Wir chippen in Richtung Tor. Der Torwart kann den Ball jedoch halten. Aber auch dieses Mal hat er den Ball nicht sicher. Wieder steht einer unserer Roboter bereit und kann den Ball abfangen. Schießt und TOR! 3:0 für ER-Force!

13′: Unkoordinierte Schuss von uns ins Toraus der Gegner. Freistoß für Op-AmP vor unserem Strafraum. Doch sie können den Freistoß nicht nutzen und wir können einen erneuten Angriff starten.

15′: Ecke für uns. Wir passen in die Mitte und Schuss. Doch wunderschön geklärt von der Verteidigung der Gegner.

16′: Timeout für Op-AmP.

17′: Wir haben einige Probleme mit dem fahren. Unsere Roboter wirken teilweise wie betrunken. Das Klima in Japan scheint ihnen zu schaffen zu machen.

19′: Einwurf fpr uns. Doch wir treffen den Ball nicht. Der Roboter, der den Einwurf ausführen sollte, scheint Lichtschrankenprobleme zu haben.

20′: Wir haben erneut Einwurf. Pass auf die rechte Seite. Doch der Roboter dort hat keine freie Sicht aufs Tor. Er passt zurück auf die linke Seite und der Roboter dort hat freie Sicht aufs Tor. Doch er chippt am Tor vorbei. Was war denn das!

Abpfiff! Ende des Spiels! 3:0 für ER-Force. Wir ziehen somit ins Viertelfinale ein.

RoboCup 2017 – Gruppenphase: KIKS gegen ER-Force

Unser letztes Gruppenspiel gegen das japanische Team KIKS beginnt heute um 18:00 Ortszeit (11:00 MESZ). Im Gegensatz zu den letzten beiden Spielen hoffen wir in diesem Spiel wieder einen Livestream anbieten zu können, da die Netzwerkprobleme gelöst werden konnten.

Aktuell testen beide Teams noch eifrig ihre Systeme und reparieren letzte Mängel. Doch bei beiden Teams ist schon eine deutlich Steigerung im Vergleich zum ersten Spieltag zu sehen, weshalb diese Partie zu einer spannenden werden dürfte.

Wir spielen als blaues Team und haben Anstoß. Zur Halbzeit werden Spielfeldhälften gewechselt, aber Farben bleiben wie sie sind.

Der Livestream läuft wieder:

 

Anstoß!

1′: Ecke für uns. Pass nach hinten in die Mitte. Wunderschöne Ballannahe und ein Schuss aufs Tor… Doch knapp rechts vorbei.

3′: Schon mehrere Einwürfe mit anschließendem Pass in die Mitte wurden von unserem Gegner unterbrochen. Doch dann stehen wir plötzlich kurz vor dem Strafraum. Die Verteidiger versuchen ihr möglichstes, aber können den Torschuss nicht verhindeeouern. TOR! 1:0 für ER-Force.

4′: Timeout für uns. Einige Standardsituation werden geändert, um den Angriff effektiver zu machen.

4′: Pass über zwei Stationen in der gegnerischen Hälfte und schon kann sich einer unserer Angreifer frei spielen und Schuss aufs Tor. TOR! 2:0 für ER-Force.

7′: Pass in die Mitte und Torschuss. TOR! 3:0 für ER-Force.

8′: Timeout für ER-Force. Einige Roboter scheinen Probleme mit dem Funk zu haben.

9′: Zweikampf vor dem Strafraum. Wir gewinnen und stehen vor dem Tor. Schuss und TOR! 4:0 für ER-Force.

10′: Freistoß für uns in der gegnerischen Hälfte. Wir passen auf einen freien Angreifer und der Gegner weiß gar nicht wie ihm geschieht, schon ist das nächste Tor gefallen. 5:0 für ER-Force!

Anstoß für KICKS. Sie schießen direkt auf unser Tor. Unsere Roboter bewegen sich nicht. Was ist da los! Der Ball rollt ins Tor und der Schiedsrichter erkennt das Tor nicht an. Allgemeine Verwirrung. Warum haben sich unsere Roboter nicht bewegt und warum hat der Schiedsrichter das Tor nicht anerkannt.

Ende der ersten Halbzeit. Zwischenstand: 5:0 für ER-Force.

Unsere Roboter haben sich wohl aufgrund von Funkproblemen nicht bewegt. Dies scheint nun durch einen Funkkanalwechsel gelöst zu sein.

Aus Fairnessgründen weisen wir den Schiedsrichter darauf hin, dass Tore direkt von Anstoß regelkonform sind. Er war der Meinung, dass dies nicht erlaubt sei. Somit ist das von KIKS geschossene Tor gültig! Der Spielstand wird somit auf 5:1 korrigiert.

Seiten wurden gewechselt und wir haben Anstoß.

11′: Ecke. Wir passen. Die Verteidigung und der Torwart lassen eine große Lücke. Wir schießen und TOR! 6:1 für ER-Force!

13′: Abstoß der Gegner. Wir können den Schuss abfangen und schießen aufs Tor. Doch der Torwart lenkt den Ball ab und Ecke für uns. Doch leider können wir die Ecke nicht nutzen.

15′: Ecke für uns. Wir passen auf einen freien Roboter. Er schießt, doch der Torwart der KIKS pariert den Schuss.

16′: Wir spielen uns in unserer Hälfte frei und wollen aufs Tor schießen. Doch wir werden von uns selbst behindert. Doch dann haben wir doch genug Platz zum schießen und treffen die lange Ecke! TOR! 7:1 für ER-Force.

17′: Einwurf für uns. KIKS lässt schon wieder einen unserer Roboter frei vor dem Strafraum stehen und das wird bestraft. Wir schießen und TOR! 8:1 für ER-Force.

18′: Ecke. Wir passen in die Mitte und TOR! 9:1 für ER-Force.

19′: Wir erkämpfen uns den Ball und passen nach hinten. Schuss und TOR! 10:1 für ER-Force!

Der Schiedsrichter beendet fälschlicherweise das Spiel, weil er dachte, dass das Spiel bei 10 Toren eines Teams abgerochen wird. Aber das Spiel wird erst bei einer Tordifferenz von 10 Toren beendet. Deshalb stimmen leider unsere Angaben im Livestream nun leider nicht mehr. Wir bitten dies zu entschuldigen.

RoboCup 2017 – Gruppenphase: RoboFEI gegen ER-Force

 

In unserem dritten Spiel der Gruppenphase treten wir gegen das Team RoboFEI aus Brasilien an. Wir spielen als gelbes Team und haben Anstoß.

1′: Abstoß. Pass und Schuss aufs Tor. TOR für ER-Force. 1:0!

3′: RoboFEI nimmt einen Timeout, weil sie bei Freistößen für uns auf den Ball fahren und dies reparieren müssen.

4′: Einwurf für uns. Pass zurück in die eigene Hälfte. Unser Roboter sieht die Chance und schießt aufs Tor. Doch der Torwart hält.

Erneut Einwurf für uns. RoboFEI fährt wieder auf den Ball. Gelbe Karte für RoboFEI. Sie nehmen noch einmal einen Timeout.

5′: Zwei unserer Roboter haben Proleme. Wir nehmen einen Timeout, um die Roboter auszutauschen. Außerdem hat die Strategie noch einige kleine Hotfixes, um unseren Angriff effektiver zu machen.

6′: Zweikampf vor dem gegnerischen Strafraum. Wir können uns durchsetzten und unser Roboter steht plötzlich alleine vor dem Tor. Er schießt und trifft. TOR! 2:0 für ER-Force.

8′: Ecke für uns. Pass in die Mitte und der Angreifer schießt. Doch der Torwart kann den Ball abwehren, aber nicht festhalten. Ein zweiter Angreifer von uns kann den Ball erreichen und schießt. Pfosten… Wieder kein Tor für ER-Force.

9′: Ein Torschuss nach dem anderen, aber der Torwart von RoboFEI steht immer perfekt und kann die Bälle ohne Probleme halten.

10′: Wir machen wirklich Druck, aber die Verteidigung von RoboFEI lässt sich nicht irritieren. Vor allem der Torwart hält einen Schuss von uns nach dem anderen.

Eine spannende erste Halbzeit geht zu Ende. 2:0 für ER-Force ist der Zwischenstand.

11′: Wir passen nach vorne. Unser Roboter schlägt einen Haken und kann die gegnerische Verteidigung austricksen. Steht frei vorm Tor und schießt. TOR! 3:0 für ER-Force.

12′: Ecke für uns. Pass auf die andere Spielfeldhälfte und Schuss aufs Tor. TOR! 4:0 für ER-Force.

Es sieht so aus, als hätten sich die Roboter langsam warm gefahren und wollen es RoboFEI jetzt in der zweiten Halbzeit noch einmal richtig zeigen.

15′: Pass von links hinten in die vordere linke Ecke. Saubere Ballannahme und einmal um den Ball gedreht. Schon steht unser Roboter alleine vorm Tor und schießt. TOR! 5:0 für ER-Force!

16′: Pass aus der Ecke in die Mitte. Die Verteidigung von RoboFEI hat mit diesem Pass wohl nicht gerechnet und steht etwas verloren da. Unser Angreifer schießt den Pass volley aufs Tor und trifft! TOR! 6:0 für ER-Force!

18′: Ecke für uns. Pass auf die andere Seite. Schon wieder steht unser Roboter alleine vorm Tor und kann schießen. TOR! 7:0 für ER-Force!

19′: Zweikampf in der Ecke der gegnerischen Hälfte. Wir können uns den Ball erkämpfen und passen in die Mitte. Weder die Verteidigung noch der Torwart stehen richtig. Unser Stürmer schießt und TOR! 8:0 für ER-Force!

Abpfiff! 8:0 für ER-Force!

RoboCup 2017 – Gruppenphase: SRC gegen ER-Force

Guten Morgen!

Unser zweites Spiel in der Gruppenphase ist gegen SRC aus China. Dieses Team ist eine Ausgründung aus dem sehr erfolgreichen Team ZJUnlict. Wir sind schon sehr gespannt auf diese Begegnung, da wir im Iran schwer mit ZJUnlict zu kämpfen hatten.

Hier noch schnell ein Link auf unsere Liveübertragung:

Das Spiel hat nun mittlerweile schon begonnen.

Unser Livestream ist leider gerade wegen technischen Problemen offline.

2′: Timeout des gegnerischen Teams. Wir fixen in dieser kurzen Pause die Lichtschranke eines unserer Roboter.

4′: Das Spiel wird von harten Zweikämpfen dominiert. Unsere Roboter haben kaum die Möglichkeit sich frei zu spielen und werden ständig vom Gegner bedrängt.

6′: Ein Pass nach vorne. Der Passempfänger wird von einem gegnerischen Roboter gedeckt, doch wir können uns frei laufen und den Pass annehmen. Schuss aufs Tor. Aber der Torwart steht. Kein Tor für ER-Force.

8′: Pass von uns doch SRC kann den Pass abfangen und steht mit freier Sicht aufs Tor. Der Gegner zögert nicht und schießt. Die Verteidigung kann nichts mehr tun, aber unser Torwart steht richtig und verhindert das Tor.

Und schon endet die erste Halbzeit mit einem Unentschieden von 0:0.

Der Livestream ist leider immer noch offline, da gerade Netzwerkprobleme am Übertragungsrechner bestehen.

Aber da beginnt auch schon die zweite Halbzeit.

11′: Kaum hat die zweite Halbzeit begonnen, stehen wir durch einen wunderschönen Doppelpass vor dem Tor und haben freie Schussbahn, doch unser Roboter schießt nicht. Ärgerlich!

13′: Ecke für die Gegner. Pass in die Mitte und Schuss auf unser Tor. Die Verteidigung hat eine Lücke. Aber unser Torwart steht.

15′: Freistoß für SRC. Pass nach hinten. Unsere Verteidigung sieht gerade sehr lückenhaft aus. Schuss aufs Tor und Tor für SRC. Da konnte auch der Torwart nichts mehr machen. 1:0 für SRC!

17′: Erneut Freistoß für SRC in unserer Hälfte. Doch dieses Mal verteidigen wir richtig und können einen Torschuss verhindern.

18′: Timeout für SRC. Sie passen wohl etwas an ihrere Strategie an.

19′: Wieder ein Freistoß direkt an unserem Strafraum für SRC. Wieder ein Pass in die Mitte, doch wir können klären.

20′: Die letzte Minute läuft. Nocheinmal steht ein Roboter von SRC frei vor unserem Tor. Doch er kann die Chance nicht verwandeln.

Abpfiff. ER-Force verliert mit 1:0.

RoboCup 2017 – Gruppenphase: MinuteBots gegen ER-Force

Guten Morgen nach Deutschland!

In wenigen Momenten wird unser erstes Spiel der Gruppenphase beginnen. Wir spielen gegen die MinuteBots aus den USA.

An dieser Stelle sollte noch kurz auf unsern LiveStream auf Youtube hingewiesen werden:

Wir spielen mit unseren neuen weißen Hüllen, während unser Gegner mit den schwarzen Hüllen spielt.

Und schon beginnt das Spiel.

3′: Erster gefährlicher Torschuss von ER-Force. Wir haben Einwurf. Pass in die Mitte. Unser Angreifer sieht die Chance und schießt aufs Tor.  Doch leider knapp vorbei.

5′: Schon wieder eine Lücke in der Verteidigung der MinuteBots. Doch unser Stürmer zögert und kann sich zu keinem richtigen Torschuss durchringen. So kommt nur ein schwacher Ball in Richtung Tor, den der Torwart ohne Probleme hält.

7′: Der Towart der MinuteBots pariert, kann den Ball aber nicht festhalten. Diese Chance lassen sich unsere Roboter nicht entgehen und schießen noch einmal aufs Tor. TOR! 1:0 für ER-Force.

8′: Ecke für ER-Force. Die Verteidigung steht schlecht und lässt eine Lücke, so kann unser Eckschütze direkt aufs Tor schießen und trifft. TOR! 2:0 für ER-Force.

9′: Die gegnerische Verteidigung steht schon wieder schlecht, da ein zentraler Verteidiger fehlt. Unser Angreifer nutzt dies aus und nächstes Tor für ER-Force. 3:0!

10′: Unser Angriff setzt den MinuteBots ziemlich zu und ihre Verteidigung kann diesem nichts entgegensetzten. Schon wieder sieht unser Angriff eine kleine Lücke und schießt. Der Torwart versucht zu parieren, aber ist zu langsam. TOR für ER-Force! 4:0. Dies ist auch der Stand zum Ende der ersten Halbzeit.

Zur Halbzeit werden Seiten gewechselt. Teamfarben bleiben wie sie sind.

Und schon ist Anpfiff der zweiten Halbzeit. Es gibt Verwirrung um den Torwart von ER-Force. Der vorherige Torwart wurde ausgewechselt und dem Schiedsrichter nicht gemeldet, somit blieb für einen Moment das Tor leer.

11′: Unsere Sieben hat Probleme mit dem Schuss und müsste ausgewechselt werden, ohne funktionierenden Schuss kann ein Angriff leider nicht funktionieren

12′: Pass nach hinten von uns und Volleyschuss aufs Tor. Die Verteidigung der MinuteBots hat wieder eine Lücke, jedoch steht der Torwart richtig und verteidigt den Torschuss souverän.

14′: Pass nach vorne. Unser Angreifer nimmt den Ball sicher an. Dreht sich einmal um den Ball und schießt. TOR für ER-Force! 5:0!

16′: Ein Verteidiger des Gegners hat den Ball berührt, während er im eigenen Strafraum war. Dies gibt eine Gelbe Karte für die MinuteBots.

17′: Einwurf von uns. Pass in die Mitte und Schuss aufs Tor. Pfosten! Doch unsere Roboter können den Abpraller unter Kontrolle bringen und erneut Pass in die Mitte und ein Torschuss. TOR! 6:0 für ER-Force.

19′: Direkter Schuss aufs Tor und TOR! 7:0 für ER-Force.

20′: Wieder ein Verteidiger im gegnerischen Strafraum, der den Ball berührt. Strafstoß für ER-Force. Doch unser Roboter kann dem Druck nicht standhalten und verliert die Nerven. Kein Tor für ER-Force.

Abpfiff!

7:0 für ER-Force ist ein guter Start in dieses Turnier.

RoboCup 2017 – Ein chirurgischer Eingriff

Heute gab es einen schlimmen Unfall. Die Mechanik hat die Ritzel für die Räder durchgecheckt. Ein nur eher mäßig gut laufendes Ritzel wurde ersetzt und in die Mülltüte geworfen. Schließlich sind wir ja hier gut ausgerüstet und haben für alles genug Ersatzteile dabei. Naja, außer Ritzel halt. Doch dieses kleine Bauteil hat sich in der vollen Mülltüte schnell durch Kaffeereste, Orangenschalen und benutzte Plastikteller hindurch nach unten gearbeitet. Und obwohl hier alles gestandene Männer (und Frauen) sind, hatte doch niemand den Mut, sich in den Müll zu stürzen um das doch noch benötigte Zahnrad zu bergen. Nach einiger Zeit haben sich zwei tapfere und listige Recken schließlich bereit erklärt, diese ehrenwerte Rettung des Ritzels zu übernehmen.

Denn sie hatten einen glorreichen Einfall. Da das Metallteil klein und schwer ist, wird es wohl bis ganz nach unten gerutscht sein, und da diese Mülltüte nur aus Plastik besteht, ist es möglich, durch einen kleinen Schnitt das Ritzel gezielt aus dem Unrat zu bergen. Durch geschickte Planung und viel Fingerfertigkeit ist es gelungen, das Ritzel vom Rest des Mülls in der Tüte zu trennen und durch einen kleinen Riss herauszubekommen. Doch ein Riss in einer Mülltüte kann üble Folgen haben! Das wissen auch unsere mutigen Recken. Deshalb haben sie dieses Loch mit geübten Handgriffen und etwas Gaffertape versiegelt, sodass dort niemals Soße auslaufen soll.

Unter tosendem Applaus konnten sie schließlich das verloren geglaubte Ritzel den Mechanik-Leuten wieder überreichen.